staatlich geförderte Pflegeversicherung

Seit dem 1. Januar 2013 können alle Bürger eine staatlich geförderte private Pflege- Zusatzversicherung abschließen. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung reicht nicht aus, um im Pflegefall alle Ausgaben zu decken.

Die gesetzlichen Vorgaben geben allen Bürgern einen Rechtsanspruch auf das neue Produkt. Dank unbürokratischer Rahmenbedingungen ist der Zugang dazu zu besonders günstigen Bedingungen möglich. Die staatlich geförderte ergänzende Pflegeversicherung bietet allen die Chance, Hilfebedürftigkeit im Pflegefall zu verhindern und einen Rückgriff auf Zahlungspflichten ihrer Angehörigen zu vermeiden. So sind alle über 18-jährigen Versicherten der sozialen und privaten Pflegepflichtversicherung förderfähig, sofern sie noch keine Pflege- oder Betreuungs- leistungen erhalten. Diese Personen müssen von den anbietenden Versicherungsunternehmen aufgenommen werden (so genannter Kontrahierungszwang).

Die staatlich geförderte Pflege- Zusatzversicherung ist ein wichtiger Baustein zur Entlastung zukünftiger Generationen. Denn angesichts des steigenden finanziellen Bedarfs und der sinkenden Zahl von Beitragszahlern braucht unsere Gesellschaft mehr Demografievorsorge, damit die Pflegeversicherung auf lange Sicht leistungsfähig bleibt. Daher ist die Einführung der staatlich geförderten ergänzenden Pflegeversicherung ein wichtiger Schritt, der es vielen Menschen erleichtern wird, sich besser gegen eine drohende Verarmung im Pflegefall zu schützen.

Bei Abschluss dieser geförderten privaten Pflegezusatzversicherung gibt es keine Gesundheitsprüfungen, Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse. Der Mindesteigenbeitrag des Versicherten muss 10 Euro im Monat betragen. Der Vertrag muss zudem bestimmte Mindestleistungen vorsehen: 600 Euro „Pflegegeld“ monatlich in Pflegestufe III so-wie Leistungen auch in allen anderen Pflegestufen von 0 bis III. Zwischen Vertragsabschluss und Leistungsbeginn liegt eine Wartezeit von bis zu 5 Jahren.

Die staatliche Förderung beträgt einheitlich 5 Euro pro Monat. Eine Pflegezusatzversicherung ist dann förderfähig, wenn der Eigenbeitrag des Versicherten mindestens 10 Euro monatlich beträgt. Zusammen mit dem Eigenbeitrag ergibt sich also ein monatlicher Mindestbeitrag von 15 Euro. Die Auszahlung der Zulage erfolgt durch die „Deutsche Rentenversicherung Bund“ direkt an den Versicherer. Die staatliche Förderung wird jeweils nur für einen Vertrag pro Person gezahlt.

Gerne berate ich Sie in einem solch wichtigen Thema persönlich. Um mit mir Kontakt aufzunehmen können Sie mir gerne eine eMail schreiben.

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Fabian Brenner