Die Geldanlage mit Fonds

Durch Fonds können Anleger mit kleinem Aufwand an vielen Investmentformen gleichzeitig beteiligen. Egal ob Aktien, Anleihen oder Immobilien, durch Fonds kann man sich die richtige Mischung für das jeweilige Risikoprofil zusammenstellen.

Um das Anlagerisiko zu streuen, sollten Anleger ihr Vermögen nicht in eine einzige Aktie oder Anleihe stecken. An diesem Punkt kommen die Fondsmanager ins Spiel, die das Verlustrisiko begrenzen. Sie teilen das angelegte Vermögennicht nur in eine Vielzahl von Papieren und Anlageklassen auf, sondern im Falle der Dachfonds gleichzeitig in mehrere Fonds investieren.

Eine Geldanlage in Investmentfonds ist sehr flexibel. Fondsanteile können im Gegensatz zu vielen anderen Geldanlagen grundsätzlich jederzeit verkauft werden. Gleichzeitig bieten Fonds ein hohes Maß an Sicherheit, da das Anlagekapital Sondervermögen darstellt und im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz der Fondsgesellschaft, nicht in die Insolvenzmasse fallen würde.

Der Cost- Average- Effekt
Mit einem Fonds-Sparplan können sich Anleger das Auf und Ab an den Börsen zu Nutze machen. Einfach regelmäßig jeden Monat einen festen Betrag in Fonds anlegen und vom sogenannten Cost- Average- Effekt bzw. Durchschnittskosten- Effekt profitieren. Im Durchschnitt erhält man – je nach Anschaffungspreis – viele preiswerte und wenig teure Fondsanteile. Auf diese Weise können die Fondsanteile zu einem günstigeren Durchschnittspreis erworben werden, als wenn jeden Monat eine bestimmte Anzahl von Fondsanteilen gekauft werden würde.

Zu den großen Vorteilen von Sparplänen gehört die Tatsache, dass Sparer bereits mit kleinen monatlichen Beträgen, häufig schon ab 25 Euro, im Laufe der Zeit eine beachtliche Summe ansparen können. Gleichzeitig fördern feste Pläne die Disziplin. Wenn man sich einem festen Plan verpflichtet muss nicht jedes Mal auf ein Neues die Entscheidung getroffen werden, ob und wie viel angelegt wird oder ob das Geld doch in den Konsum gesteckt werden soll. Trotzdem wird den Anlegern die Möglichkeit geboten bei Bedarf Zahlungen auszusetzen. Mit Hilfe des Sparplan-Rechners des BVI können Anleger unter www.bvi.de/kapitalanlage/bvi-rechner/sparplan-rechner/ erste Beispielrechnungen durchführen.

Fonds ist nicht gleich Fonds
Die deutschen Investmentgesellschaften verwalten derzeit rund 2 Billionen Euro für etwa 50 Millionen private und institutionelle Anleger. Insgesamt gibt es mehr als 6.000 Fonds der unterschiedlichsten Art. Dabei wird unter verschiedenen Arten wie Aktien,- Rentenfonds, Immobilienfonds, Mischfonds, Dachfonds, etc. unterschieden. Allerdings gibt es auch innerhalb der einzelnen Fondsarten Fonds, die den Wert des angelegten Vermögens steigern wollen, indem sie versuchen spezielle Entwicklungen in der Wirtschaft ausnutzen. Dazu zählen beispielsweise Aktienfonds, die in Wachstumsmärkte wie die Biotechnologie, das Gesundheitswesen oder in Erneuerbare Energien investieren.

Daneben unterscheidet man zwischen Investmentfonds, die das Anlagekapital weltweit anlegen oder Entwicklungen wie das starke Wachstum in den Schwellenländern nutzen wollen und ihre Investitionen auf bestimmte Regionen beschränken. Dabei genießen Fonds im Vergleich zu Privatanlegern einige Vorteile, da große Analystenteams vor Ort nach interessanten Investmentgelegenheiten Ausschau halten, während dem einzelnen Anleger solche Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen.

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Fabian Brenner
Makler: Versicherungen | Finanzen