Chance zum Wechsel in die private Krankenversicherung

Zum Jahreswechsel ändern sich wieder einmal die Zugangsvoraussetzungen für die private Krankenversicherung (PKV).

Ein Grund zu überlegen, sich von der gesetzlichen Krankenversicherung zu verabschieden. In den letzten Jahren wurden die Zugangsvoraussetzungen zur PKV für Angestellte mal verschärft und mal gelockert – je nach Regierung. Einzige Konstante: Die „Schraube“ Jahresarbeitsentgeltgrenze wurde fast jedes Jahr angezogen. Denn entscheidend, ob ein Arbeitnehmer sich überhaupt privat versichern kann, sind sein Jahresverdienst und ob dieser über der aktuellen Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt.

Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Jahreseinkommen in diesem Jahr erstmalig die Jahresarbeitsentgeltgrenze 2013 in Höhe von 52.200 Euro im Jahr bzw. 4.350 Euro im Monat übersteigt, scheiden zum 31.12.2013 aus der gesetzlichen Versicherungspflicht aus. Zum 1.1.2014 werden diese automatisch versicherungsfrei (und haben die Möglichkeit in die PKV zu wechseln), sofern sie auch die Jahresarbeitsentgeltgrenze 2014 überschreiten. Diese liegt bei 53.550 Euro im Jahr bzw. 4.462,50 Euro im Monat.

Für Berufsanfänger, Personen, die bislang in Deutschland nicht beschäftigt waren, oder Selbständige, die in ein Angestelltenverhältnis wechseln, gelten diese Grenzen ebenfalls. Sie sind aber sofort versicherungsfrei, sofern der Jahresverdienst voraussichtlich oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt.

Besonders das große Leistungsspektrum ist für Viele der Hauptgrund von der gesetzlichen Krankenversicherung in die Private zu wechseln. Aktuell ist für rund 9 Millionen Deutsche die PKV erste Wahl. Wer in einen der zahllosen Tarife der rund 50 PKV- Anbieter wechseln möchte, verspricht sich davon meist günstigere Beiträge und eine bessere medizinische Versorgung – meist zu Recht.
Da sich der PKV- Beitrag nicht wie in der gesetzlichen Krankenversicherung nach dem Einkommen bemisst, sondern nach Alter, Gesundheitszustand und Umfang der Leistungen, gilt es sich in Ruhe Gedanken zu machen.

Eine ausführliche Beratung ist dabei unerlässlich. Mit der richtigen PKV kommt man dann auch gut durchs Leben.

Es grüßt Sie

Fabian Brenner